Bi-conjugate Frank-Wolfe (BFW)

Das Gleichgewichtsverfahren Bi-conjugate Frank-Wolfe (BFW) ist eine Weiterentwicklung der Methode Frank-Wolfe (FW). In Visum entspricht das Lernverfahren einer Variante von FW, nämlich dann, wenn die Widerstände nicht geglättet werden. In diesem Fall erfolgt das Verschieben der Belastung in Richtung der Kurzwege mit fester Schrittweite. Das Umlegungsverfahren BFW wurde auf Basis der Veröffentlichung von Mitradjieva, Lindberg et al (2013) implementiert. Verglichen mit dem Lernverfahren verbessert sich die Konvergenz, ausgedrückt durch das relative GAP, bei gleicher Anzahl Iterationen typischerweise um ein bis zwei Zehnerpotenzen, d.h. statt 1e-003 werden Werte von 1e-004 bzw. 1e-005 erreicht. Das Verfahren wurde parallelisiert und skaliert wie auch das Lernverfahren mit der Anzahl der verwendeten Rechenkerne, sodass Laufzeiten durch bessere Hardware erheblich reduziert werden können. In diesem Umlegungsverfahren wird die Proportionalität standardmäßig berücksichtigt (Proportionalität bei der Routenaufteilung).